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Mögliche Folgen von nicht artgerechter Ernährung PDF Drucken E-Mail

Wie ist die Situation heute?

80% aller Krankheiten entstehen durch Fehlernährung – das ist ein Faktum.

Mit der Entwicklung industriell gefertigter Futtermittel (Ende der 50er Jahre) begannen auch die so genannten Zivilisationserkrankungen bei unseren Haustieren zuzunehmen. In Zeiten, in denen für Hunde gekocht wurde oder sie vom Tisch weg gefüttert wurden, waren viele Erkrankungen gar nicht bekannt bzw. bei weitem nicht in diesem Ausmaß.

Allergien, Gelenk-, Knochen- und Organerkrankungen bei Hunden und Katzen nehmen stetig zu.

Etliche Tiere haben plötzlich nicht erkennbare Symptome, für die sich nicht ohne weiteres eine Ursache feststellen lässt. Viele dieser Krankheiten werden chronisch. Sehr viele Tiere leiden an Fettsucht und sie nehmen auch durch strengste Diäten nicht mehr ab…

Auch die Entwicklung von Hüft- und Ellbogendysplasien wird heute mit falscher Ernährung (des Muttertieres) in Verbindung gebracht – nicht als alleinige Ursache sondern als wichtiger Teilaspekt. In jedem Falle ist die Hüftdysplasie nur zu 20 % vererbt (SCHAWALLDER, 2008).

Teilweise kann man Wesensveränderungen (Trägheit bis Aggression) der Tiere beobachten.

Viele Futtermittel kommen, weil sie für eine lange Lagerhaltung produziert werden, nicht ohne Konservierungsmittel aus. Diese sollen die bakterielle Kontamination aber auch die Besiedelung mit Pilzen verhindern.

Das Futter wird in der Herstellung hochgradig erhitzt und die meisten Vitalstoffe gehen dabei verloren und müssen nachher zugemischt werden (künstliche Vitamine, Mineralstoffe etc.). Nachdem diese Futtermittel oft jahrelang lagern, ist die Frage wie viel davon bei Verfütterung beim Tier noch ankommen.

Trockenfuttermittel werden nicht deshalb produziert weil es für die Tiere so bekömmlich oder gesund wäre, sondern nur weil es bequem zu lagern ist – beim Hersteller wie zu Hause.

Was man jedoch diesem System zu Gute halten muss, ist der Umstand, dass das Tier in seinen Bedürfnissen ernster genommen wird, weil sich ja eine ganze Industrie um sie kümmert. Hochglanzprodukte zeigen die Wichtigkeit der Tiere in ihrer sozialen Umgebung.

 
Manuela Nassek, Quergasse 227, A-2014 Breitenwaida, Mobil: +43/(0)664 224 09 66, nassek@gmail.com